Ratgeber

Die richtige OnlyFans Agentur finden

Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2026Von der Redaktion von Creator Agency Review

Ein Marmorschreibtisch am Fenster mit geschlossenem Laptop, Kaffeetasse, Notizbuch mit Goldfüller und einer Korallenblüte

Wähle die Agentur, bei der Account, Login und Auszahlungen auf deinen Namen laufen, alle Bedingungen vor der Unterschrift schriftlich vorliegen und klar ist, wie über Ergebnisse berichtet wird. Umsatzversprechen kommen zuletzt, denn die macht jede Agentur und kaum eine kann sie vorab belegen.

Dieser Ratgeber richtet sich an Creator, die schon verdienen. Wer gerade erst startet, kann das meiste genauso nutzen, hat aber meist zuerst ein Traffic-Problem.

1. Zuerst die Account-Hoheit klären

Die wichtigste Frage: Auf wessen Namen laufen nach dem ersten Monat der Account, die Login-E-Mail und das Auszahlungskonto? Die Antwort muss bei allen drei lauten: auf deinen.

Seriöse Agenturen arbeiten über Teamzugänge, die du vergibst und jederzeit entziehen kannst. Laut ihren Websites bleiben Logins und Auszahlungen bei Fame Dollz, Aruna Talent, TopStar MGMT und White Door Management bei der Creatorin. Viele andere äußern sich dazu nicht. Das ist kein Beweis für ein Problem, aber ein Grund nachzufragen.

2. Kündigung vor Provision lesen

Über die Provision reden alle, aber die Ausstiegsklausel entscheidet, was dich eine falsche Wahl kostet. Achte schriftlich auf:

  • Kündigungsfrist. 30 Tage sind bei den besseren Agenturen üblich, etwa bei Aruna Talent, Foxy Studios und White Door. ANIK Studios schreibt im FAQ, dass es in der Praxis keine Kündigungsfrist gibt.
  • Ausstiegsgebühren oder Rückbehalte. TopStar MGMT schließt beides ausdrücklich aus.
  • Mindestlaufzeit. Zwölf Monate Bindung lassen sich bei einer Leistung, die man nach ein, zwei Monaten beurteilen kann, kaum rechtfertigen.

3. Provision auf derselben Basis vergleichen

Nur zwei Agenturen in unserem Vergleich nennen eine Zahl: Foxy Studios (Creator behalten 55 %) und SirenCY (35 % der Nettoeinnahmen). Alle anderen nennen den Satz erst im Gespräch.

Prüfe die Basis: Brutto oder netto nach den 20 % der Plattform? Werden Kosten wie Werbung oder Chatter-Löhne vorher abgezogen? Bei Preach Agency steht offen im FAQ, dass Kosten vor der Aufteilung abgezogen werden.

4. Wer antwortet deinen Fans, und wann?

Bei etablierten Creatorn bringen Nachrichten meist mehr ein als der Feed. Frage nach: Ist das Postfach rund um die Uhr besetzt, auch abends und am Wochenende? Schreiben die Chatter in deiner Stimme? Welche Grenzen kannst du festlegen?

5. Was du jede Woche zu sehen bekommst

Lass dir vor der Unterschrift einen Beispielbericht zeigen. Fame Dollz bietet ein Live-Dashboard, White Door eine kurze tägliche Notiz und jede Woche einen schriftlichen Bericht, SirenCY eine wöchentliche Auswertung gegen deine eigene Ausgangslage.

6. Leak-Entfernung im Paket?

Frage, ob Takedowns enthalten sind oder extra kosten und wer sie durchführt. Aruna Talent, SheX, Lookstars, Fame Dollz, TDM und White Door nennen Content-Schutz als Leistung.

7. Die Firma prüfen

Für den deutschen Markt besonders wichtig: ein vollständiges Impressum. SheX nennt BasedBuilders Ltd. in Malta mit Registernummer, ANIK Studios eine LLC in Florida. Ein fehlendes Impressum ist bei einer Website, die sich an Creator in Deutschland richtet, ein Warnsignal.

Kurz-Checkliste

  • Account, Login und Auszahlung auf deinen Namen
  • Kündigungsfrist, Gebühren und Laufzeit schriftlich
  • Provision und Berechnungsbasis schriftlich
  • 24/7-Postfach in deiner Stimme
  • Beispiel für den Wochenbericht
  • Leak-Entfernung enthalten
  • Firma mit Impressum

Unser Ranking bewertet dreizehn Agenturen nach genau diesen Punkten, und der Agentur-Match schlägt dir vier passende vor.

FAQ

Was ist bei einem OnlyFans-Agenturvertrag am wichtigsten?

Wem Account, Login und Auszahlungskonto gehören. Bleiben alle drei bei dir, ist eine schlechte Agentur ärgerlich, aber kein Existenzrisiko.

Wie viel Provision nimmt eine OnlyFans Agentur?

Veröffentlicht wird das selten. Foxy Studios nennt im FAQ eine übliche Spanne von 30 bis 60 %; Foxy selbst nimmt 45 %, SirenCY 35 % netto. Vergleiche immer auf derselben Basis.

Brauche ich als Creator in Deutschland ein Gewerbe?

In der Regel ja, aber das hängt von deiner Situation ab. Lass dich von einer Steuerberatung beraten; dieser Ratgeber ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

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